Reines JSON sind nur beschriftete Werte — zwei Systeme können beide ein Feld `material` schreiben und Verschiedenes meinen. JSON-LD ergänzt einen `@context`, der jedes Feld auf eine global eindeutige URI (einen Vokabularbegriff) abbildet, sodass die Daten selbstbeschreibende Linked Data sind: Ein Leser irgendwo im Web kann genau auflösen, was jede Eigenschaft bedeutet — ohne private Absprache.
Für einen Digitalen Produktpass macht das die Daten im EU-Ökosystem übertragbar — Behörden, Recycler, Händler und KI-Suchmaschinen lesen dieselbe Semantik. TracePass liefert jeden Pass als JSON-LD per Content-Negotiation aus — das maschinenlesbare Gegenstück zur menschenlesbaren QR-Landingpage.
Häufig gefragt
Wie unterscheidet sich JSON-LD von reinem JSON?
Syntaktisch ist ein JSON-LD-Dokument gültiges JSON, jeder JSON-Parser liest es also. Der Unterschied ist der `@context`, der jedes Feld mit einer geteilten, web-auflösbaren Definition verknüpft — und lose Schlüssel/Wert-Paare in Linked Data verwandelt, deren Bedeutung systemübergreifend eindeutig ist.
Warum nutzt ein Digitaler Produktpass JSON-LD?
Die ESPR verlangt, dass Passdaten maschinenlesbar und interoperabel sind. JSON-LD gibt jedem Feld eine geteilte Bedeutung, sodass EU-Register, Recycler und KI-Agenten einen Pass ohne maßgeschneiderte Integration verarbeiten können — und es ist dasselbe Format wie bei GS1s EPCIS 2.0 und Schema.org.