Eine EPD verwandelt eine Ökobilanz in eine vergleichbare, von Dritten verifizierte Deklaration. Da sie auf Produktkategorieregeln (PCR) aufbaut und von einer unabhängigen Stelle verifiziert wird, besitzt eine EPD eine Glaubwürdigkeit, die eine selbst deklarierte Umweltaussage nicht hat. Im Bauwesen ist EN 15804 die Kernnorm, die EPDs über Produkte und EPD-Programmbetreiber hinweg vergleichbar macht.
Für einen Digitalen Produktpass ist eine bestehende EPD einer der wertvollsten Inputs: Sie ist bereits verifiziert, bereits um Lebenszyklusphasen strukturiert und quantifiziert bereits Wirkungen wie das Treibhauspotenzial. TracePass kann diese Werte aus einer hochgeladenen EPD in die Umweltfelder des DPP übernehmen und behält dabei die Quellenangabe bei, sodass der veröffentlichte Pass jede Zahl auf die verifizierte Deklaration zurückführt.
Häufig gefragt
Was ist der Unterschied zwischen einer EPD und einer PEF?
PEF ist die EU-Berechnungsmethode für den Umweltfußabdruck; eine EPD ist ein verifiziertes Deklarationsdokument, das Lebenszyklusergebnisse ausweist, typischerweise nach ISO 14025 / EN 15804 und Produktkategorieregeln. Eine EPD kann PEF- oder LCA-basierte Ergebnisse ausweisen, doch die EPD ist das verifizierte Ergebnis, nicht die Methode.
Ist EN 15804 für alle EPDs verpflichtend?
EN 15804 ist die zentrale europäische Norm speziell für EPDs von Bauprodukten und die Grundlage für Deklarationen in Gebäudebewertungen. EPDs für andere Produktgruppen folgen ISO 14025 und den jeweiligen Produktkategorieregeln; EN 15804 ist die Harmonisierung für den Bausektor.