Wenn die KI regulierte Passfelder aus hochgeladenen Dokumenten befüllt — Datenblätter, Prüfberichte, Erklärungen —, ist nicht jede Extraktion gleich sicher. Eine klar von einem Etikett gelesene GTIN ist hochkonfident; ein aus einem mehrdeutigen Absatz abgeleiteter Rezyklatanteil ist es nicht. Der Konfidenzwert macht diese Unsicherheit feldweise sichtbar, statt jeden Wert als gleich vertrauenswürdig darzustellen.
Genau das macht KI-Extraktion für Compliance-Daten sicher, wo eine falsche Zahl rechtliches Gewicht hat. Zusammen mit der Quellenangabe — dem genauen Dokument und der Passage, aus der jeder Wert stammt — lässt der Konfidenzwert einen Prüfer seine Aufmerksamkeit lenken: hochkonfidente Felder schnell freigeben, niedrigkonfidente prüfen und nie eine Zahl veröffentlichen, die sich nicht zurückverfolgen lässt. Bei TracePass gibt stets ein Mensch frei, bevor ein Pass live geht.
Häufig gefragt
Bedeutet ein hoher Konfidenzwert, dass der Wert garantiert korrekt ist?
Nein — er gibt an, wie sicher die KI ist, ist aber keine Garantie. Genau deshalb bleibt der menschliche Prüfschritt verpflichtend: Der Wert lenkt die Aufmerksamkeit, doch ein Mensch gibt jedes regulierte Feld vor der Veröffentlichung frei, sodass die Verantwortung beim Wirtschaftsakteur bleibt.
Wie hängt der Konfidenzwert mit der Quellenangabe zusammen?
Sie wirken als Paar. Der Konfidenzwert sagt, wie sicher die KI bei einem Wert ist; die Quellenangabe zeigt, woher der Wert stammt — das genaue Dokument und die Passage. Zusammen lassen sie einen Prüfer jedes Feld schnell verifizieren, statt es neu einzutippen.